Von unseren Vereinen weitgehend unbemerkt wurde Anfang Februar 2006 in der Passabteilung/WFLV auf eine neue Software umgestellt, die in enger Zusammenarbeit von DFB Medien und den Passabteilungen der maßgeblichen Landesverbände entwickelt wurde. Durch den Einsatz dieses neuen Programms sollen nun alle Pass-abteilungen im DFB in die Lage versetzt werden, die Anträge auf Erteilung einer Spielberechtigung mittels einer eigens dafür „gestrickten" Software zu bearbeiten.
Um das jetzt vorliegende Ergebnis zu erzielen, waren in den vergangenen zwei Jahren zahlreiche Besprechungen, Analysen, Test, Tests und immer wieder Tests erforderlich, die sich bis Ende Januar 2006 hinzogen.
Die Einführung dieses bundesweit einheitlichen Projektes hat auch sichtbare Folgen. Durch Vorgaben seitens DFB Medien musste das Layout der Vorderseite des Spielerpasses für den Ausdruck geändert werden. Neu ist auch die Vergabe der Passnummern. Bei Erstausstellungen und Vereinswechseln werden nun Passnummern vergeben, die durch einen Bindestrich getrennt sind. Die alte Passnummer bleibt nur dann erhalten, wenn ein Spieler z. B. eine Zweitausfertigung beantragt, also keinen Vereinswechsel vornimmt. Direkt neben der Passnummer wird die LSB-Nummer des Vereins ausgedruckt (z. B. V-Nr. 1234567). Neu ist auch, dass die Vereinsnamen auf den Spielerpässen genau so ausgedruckt werden, wie sie beim LSB gemeldet sind. So wird
z. B. in einigen Fällen aus der bisher bekannten und Platz sparenden Abkürzung „FC" die ausgeschriebene Variante „Fußball-Club". Außerdem können die Kurzinfo’s zu den erteilten Spielberechtigungen zurzeit nicht ausgewiesen werden. Die Erfassung dieser Ziffern wird erst ab einer der nächsten Programm-Versionen möglich sein.
Da in der Passabteilung des WFLV ein enormer Datenbestand „umzuschaufeln" war, musste die Passabteilung zwei Tage auf den Einsatz der EDV verzichten. Das hieß aber nicht, dass auch die gerade zum Ende der Wechselperiode 2 extrem genutzte Hotline der Passabteilung brach lag und nicht funktionierte. Durch eine entsprechende Organisation der Passabteilung konnte auch ohne Zugriff auf die EDV telefonisch Auskunft zu eingegangenen und bearbeiteten Anträgen erteilt werden.
Nur in einem Bereich waren wir auf die EDV angewiesen und konnten daher beim Druck und der anschließenden Zustellung der Spielerpässe eine kleine Verzögerung nicht vermeiden.
Zum Ende des Berichtes noch eine weitere gute Nachricht:
Nach Abschluss der Datenübernahme müssen zwar aus Sicherheitsgründen erst noch zeitaufwändige Tests durchgeführt und einige andere Voraussetzungen erfüllt werden, jedoch ist schon sicher, dass unser beliebter Service „Pass-Online" wieder zur Verfügung stehen wird.
Aus verständlichen Gründen kann zur Verfügbarkeit noch kein verbindlicher Termin genannt werden. Sobald feststeht, dass alles funktioniert, werden wir Sie auf unseren Internetseiten und in den Amtlichen Mitteilungen informieren.
Nachstehend folgt eine Gegenüberstellung des alten, einer „Zwischenlösung", von der nur eine geringe Stückzahl hergestellt wurde und des endgültigen Spielerpasses, der ca. ab Ende März 2006 verwendet wird.