Die Aleviten Gemeinde Bünde und Umgebung e. V. hat beim WFLV die Bewerbung für ein respect-Turnier eingereicht, das im Oktober stattfinden soll. Ihr Engagement für die Ziele von „respect“ begründen sie in eindrucksvoller Weise:
„Als Aleviten Gemeinde Bünde und Umgebung e. V. wollen wir in einer Gesellschaft leben, in der zwar nicht alle gleich sind, aber die gleichen Rechte haben. In der es ein gesundes und fröhliches Miteinander der Kulturen gibt, anstatt einer einzigen Leitkultur. In dieser Gesellschaft soll es keine Angst vor anderen Sitten und Bräuchen geben. Im Gegenteil: Als „arm“ soll derjenige bezeichnet werden, der sich abschottet und die Scheuklappen nicht ablegt. Die Freiheit des Menschen soll ihre Grenzen in der Gleichheit finden und nicht von der Herkunft und der Hautfarbe abhängen. Das Einzige, was privilegiert werden soll ist die Zivilcourage, die Gleichberechtigung und die Weltoffenheit. Um diese fundamentalen Grundsätze zu stärken, veranstalten wir ein „interkulturelles Fußballturnier“, bei dem Mannschaften der Kirche ebenso vertreten sind wie ethnische Minderheiten. Sie alle sollen im fairen Wettkampf und freundschaftlicher Verbundenheit miteinander und gegeneinander Fußball spielen.“
Die respect-Jury mit Ingo Anderbrügge, Klaus Jahn und Rainer Engler hat diese Turnierbewerbung natürlich als respect-würdig empfunden und wird die Veranstaltung im Rahmen der respect-Kampagne unterstützen.
Vereine, die ihr Turnier ebenfalls unter das Motto von „respect“ stellen möchten, finden im Internet unter www.respect-fussball.de - Button „respect-Turniere“ einen Bewerbungsbogen zum Download.