Haben gute Chancen auf die Teilnahme am DFB-Futsal Cup: MSC Strandkaiser Krefeld und UFC Münster. Rechts im Bild die WFLV-Futsal Schiedsrichter Torsten Günther und Matthias Terhorst.
Nach fünf Spieltagen liegen die Strandkaiser Krefeld vorn
Zu einem Kopf an Kopf Rennen zwischen dem amtierenden WFLV- und Deutschen Meister UFC Münster und dem MSC Strandkaiser Krefeld entwickelt sich die laufende Futsal-Saison auf westdeutscher Ebene. Nach fünf von neun Spieltagen führen die Strandkaiser die Tabelle an, dicht gefolgt vom UFC, der sich bislang nur im direkten Vergleich mit den Niederrheinern geschlagen geben musste.
Dabei wurde der Spieltag am 20. Januar 2007 im Sportzentrum Moers-Rheinkamp doch zu einer klaren Angelegenheit: Die Strandkaiser setzten sich im Spitzenspiel gegen den UFC Münster, der ohne seinen Stammtorwart Georg von Coelln antreten musste, doch überraschend deutlich mit 6:1 (3:1) durch. Beide Klubs waren vor dieser Partie noch ungeschlagen. Durch diesen klaren Erfolg hat das Krefelder Team nun drei Punkte Vorsprung auf den westdeutschen Meister des Jahres 2006 und hat fast schon das Ticket für die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft am 21. und 22. April 2007 im baden-württembergischen Heidenheim gelöst.
In einer doch sehr von der Taktik geprägten Begegnung war der Niederrhein-Meister von 2005 und 2006 von Beginn an offensiver eingestellt, bestimmte daher deutlich das Geschehen auf dem Hallenparkett. So war es nicht verwunderlich, dass die „Blauen“ schon nach drei Minuten durch einen strammen Freistoß von Tarik Benchamma in Führung gingen. Mit einem Doppelschlag nach 23 und 24 Minuten erhöhten Deniz Demir und erneut Benchamma auf 3:0, bevor Julian Offermann quasi mit der Halbzeitsirene der Anschlusstreffer zum 1:3 gelang.
Nach dem Wechsel änderte sich zunächst im Spielverlauf nicht viel. Die Strandkaiser dominierten weiter, verloren erst nach dem 4:1 (29.) durch Dennis Bessel ein wenig den Faden. Doch mit dem 5:1 durch Marcus May (44.) war die Partie endgültig gelaufen. Für den Schlusspunkt sorgte schließlich Dennis Wienhusen, dem in der 46. Minute das 6:1 gelang. Da sich die beiden Erstplatzierten für die Teilnahme am DFB-Futsal Cup qualifizieren, bleibt es auf jeden Fall spannend an der Tabellenspitze.
Eine einwandfreie Leistung lieferten die beiden WFLV-Schiedsrichter Torsten Günther und Matthias Terhorst ab. Trotz der Brisanz in diesem Spitzenspiel leiteten sie die Partie souverän und fehlerfrei. WFLV-Futsal Schiedsrichteransetzer Peter Oprei, der sich diese Top-Begegnung ebenfalls nicht entgehen ließ, war sehr zufrieden: “Mit Freude kann ich feststellen, dass wir mit unseren Bemühungen in Sachen „Futsal“ auf dem richtigen Weg sind. Durch unsere kontinuierlichen Aus- und Fortbil- dungen haben wir inzwischen einen Schiedsrichter-Stamm, der in der Lage ist, auch anspruchsvolle Spiele sicher zu leiten.“
Seinen ersten Saisonsieg konnte der Vize-Meister der vergangenen Spielrunde 2005/06 Inter Wesel verbuchen, während der vierte westfälische Vertreter, Futsal Club Münster 05, weiterhin ohne Punkte dasteht.
Nicht angetreten waren die Los Cerrados aus Köln, so dass Torpedo Münster 3 Punkte am „Grünen Tisch“ erhielt.