1. MSC Strandkaiser Krefeld belegte den dritten Platz
Präsentation der Mannschaften beim DFB Futsal Cup 2007 in Heidenheim
Titelverteidigung fehlgeschlagen: UFC Münster scheidet beim DFB-Futsal-Cup 2007 in der Vorrunde aus
FV Eppelborn heißt der Sieger beim DFB-Futsal-Cup 2007, der vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) am 20./21. April im baden-württembergischen Heidenheim veranstaltet wurde. Im Endspiel setzten sich die Saarländer mit 6:4 Toren gegen VfV Borussia Hildesheim durch. Rang drei sicherte sich der Westdeutsche Meister 1. MSC Strandkaiser Krefeld mit einem 7:6 nach Sechs-Meter-Schießen gegen die Gastgeber vom Team Heidenheim.
„Wir sind eigentlich nach Heidenheim gekommen, um auch hier ganz oben auf dem Treppchen zu stehen“, verrät Spielertrainer Dennis Bessel vom 1. MSC, „aber uns ist es trotz technisch guter Leistung nicht gelungen, die entscheidenden Tore zu machen.“
Enttäuscht zeigte sich auch das Team des Titelverteidigers UFC Münster, das bereits in der Vorrunde ausschied, obwohl aus ihren Reihen der beste Spieler und der beste Torwart des Turniers gewählt wurden. „Wir hatten uns schon mehr versprochen“, so Mannschaftsführer Georg von Coelln, „zumal wir ja doch auf einige Jahre Erfahrung im Bereich Futsal zurückblicken können!“
Bei der zweiten Auflage der diesmal vom Württembergischen Fußball-Verband (WFV) ausgerichteten Meisterschaft im Futsal, der offiziellen Hallenfußball-Variante des Weltverbandes FIFA, zählten Karl-Josef Tanas, DFB-Vizepräsident für Freizeit- und Breitensport, Josef Bowinkelmann, DFB-Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Ausschusses für Freizeit- und Breitensport, sowie DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt zu den Ehrengästen in der Karl-Rau-Halle.
„Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr in Göttingen hat Futsal hierzulande einen Aufschwung erfahren“, so DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger in seinem Grußwort. „Dies drückt sich unter anderem in der gestiegenen Zahl der Bewerber aus, die sich für den DFB-Futsal-Cup 2007 qualifizieren wollten. Nicht zuletzt deshalb hat der DFB beschlossen, das Teilnehmerfeld um zwei Teams auf insgesamt zehn Mannschaften zu erhöhen.“
Der Deutsche Fußball-Bund bemüht sich seit geraumer Zeit, der Sportart Futsal einen höheren Stellenwert zu verschaffen, Länder wie Brasilien, Italien oder Spanien sind da die großen Vorbilder. „Seit 2001 setzt sich der DFB auf Anregung der FIFA und der Europäischen Fußball-Union UEFA ver- stärkt mit der Thematik auseinander“, so Zwanziger. „In den meisten UEFA-Mitgliedsverbänden gibt es landesweit eine Futsal-Liga – mittel- bis langfristig soll dies auch bei uns realisiert werden. Dazu ist es unerlässlich, kontinuierlich die notwendigen Strukturen aufzubauen.“
Der offizielle DFB-Futsal-Cup ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung, viele weitere – auch im Nachwuchsbereich – sollen folgen. Ein Anfang wurde hier mit dem DFB-Futsal-Cup für C-Junioren gemacht, der Anfang April erstmals mit Erfolg im westfälischen Bergkamen ausgetragen wurde. Einen Aufschwung habe die im Bereich des DFB noch recht junge Sportart verdient, denn sie vereine die Schulung technischer Fertigkeiten mit dem Fairplay-Gedanken auf ideale Weise, so der DFB-Präsident. „Viele brasilianische Topstars wie Ronaldo, Ronaldinho oder Robinho haben in jungen Jahren schon Futsal gespielt und so den Grundstein für ihre großen Karrieren gelegt – ihnen nachzueifern, dürfte für jeden Fußballer ein Anreiz sein.“
Klaus Jahn, Vorsitzender des WFLV Freizeit- und Breitensportausschusses und Mitglied im F+B Ausschuss des DFB nutzte die Gelegenheit, um vor Ort die druckfrische Futsal Info-Broschüre des WFLV vorzustellen. Sie fand allgemein großen Anklang und erntete viel Lob bei den Herren des DFB-Präsidiums. Die Broschüren liegen in Kürze in den Sportschulen der westdeutschen Landesverbände aus.