26.11.2007 - "respect" beim Jugendkongress gegen Rechtsextremismus
respect beim Jugendkongress für Demokratie − gegen Rechtsextremismus Minister Armin Laschet: Gemeinsam stark für ein weltoffenes Nordrhein-Westfalen
Über 200 Jugendliche aus ganz Nordrhein-Westfalen informierten sich beim Kongress „Jugend in Nordrhein-Westfalen: für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ am 26. November 2007 in Düsseldorf über die rechtsextremistische Szene, über Symbole und Codes sowie über die Methoden, mit denen sie für rechtsextremistische Ideen eingefangen werden sollen. „Wir wollen die Jugendlichen stark machen für Demokratie und Menschenwürde, für ein weltoffenes Nordrhein-Westfalen, in dem Menschen mit unterschiedlichen Religionen, Hautfarben und Kulturen zusammen leben“, erklärte Jugendminister Armin Laschet in Düsseldorf. Veranstalter waren das Innenministerium und die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.
Mit dem Kongress knüpften die Veranstalter an die guten Erfahrungen des Innenministeriums mit dem Jugendkongress gegen Rechtsextremismus im Jahr 2006 in Dortmund an. Innenminister Dr. Ingo Wolf freute sich, dass der Dortmunder Kongress als Vorbild für den Berliner Kongress am 14. November 2007 diente. „Unser Jugendkongress sollte an möglichst vielen Orten weiterentwickelt und wiederholt werden. So haben Rechtsextremisten bei Jugendlichen in ganz Nordrhein-Westfalen keine Chance“, hob der Innenminister hervor.
Viele Einrichtungen unterstützten den Kongress, darunter die evangelische Kirche von Westfalen, die jüdische Gemeinde Düsseldorf, der Landesjugendring NRW e.V., die Junge Presse e.V., das Junge Schauspielhaus Düsseldorf, die Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen (RAA) Kreis Unna, der Westdeutsche Fußball- und Leichtathletikverband e.V. mit seiner Kampagne „respect“, die Initiative „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und die Stiftung Partner für Schule NRW.
„Staat und Gesellschaft sind nur gemeinsam stark gegen Rechtsextremismus“, betonten Laschet und Wolf. Besonders begrüßten sie, dass respect-Pate Gerald Asamoah (Schalke 04) als Botschafter für die Veranstaltung gewonnen werden konnte. „Die integrative Wirkung des Sports kann man gar nicht hoch genug einschätzen“, sagte Integrationsminister Laschet.
Hintergrund des Kongresses sind die nach wie vor bestehenden Bemühungen der rechtsextremistischen Szene, Jugendliche etwa mit Hilfe des Internets oder moderner Musik für ihre menschenverachtende Ideologie zu gewinnen. „Perfiden Aktionen brauner Antidemokraten setzen wir gezielte Aufklärung entgegen“, erklärte Innenminister Dr. Ingo Wolf.